Programm 2017

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Alexander Bard

Der Blick in die Zukunft

Niemand kann genau sagen, wohin die digitale Revolution führen wird. Ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft können jedoch gar nicht überschätzt werden, sagt der schwedische Cyberphilosoph Alexander Bard. Der Wirtschaftswissenschaftler, Autor und Musikproduzent gilt als Pionier in der Branche und vereint in seinen teils provokanten, aber hellsichtigen Thesen Philosophie, Soziologie und Zukunftsforschung. Seine Hauptaussage: Bei allem, was von jetzt an wichtig ist, geht es um Interaktivität, Co-Creation, Zusammenarbeit. Und: Diese von technologischen Entwicklungen getriebene Beteiligungskultur wird neue Regeln und Gesetze der Kommunikation und des Zusammenlebens schreiben.

Prof. Julian Nida-Rümelin

Martina Koederitz

Künstliche Intelligenz und Verantwortung

Künstliche Intelligenz ist das Zukunftsthema. Sie erleichtert den Alltag, spart Kosten, steigert die Effizienz, verwaltet Wissen, verbessert die Medizin. Doch worauf müssen die Treiber der Digitalisierung achten, damit technische Innovationen wie IBM Watson nicht zum Selbstzweck werden, sondern der Mensch von ihnen profitiert? Der renommierte Münchner Philosoph und Kulturstaatsminister a. D. Julian Nida-Rümelin und Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung IBM Deutschland, diskutieren neue ethische Standards für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz, der dazu beiträgt, eine humanere und gerechtere Zukunft in einer von der Digitalisierung geprägten Welt zu gestalten.

Jürgen Kaube

Christoph Kucklick

Thomas de Buhr

Journalismus zwischen Fake und Fakten

Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Blogger – wer sagt die Wahrheit? Um diese Frage ist in der Öffentlichkeit ein erbitterter Streit entbrannt. Angesichts der Debatte um Fake News und Lügenpresse geht es für die Medien dabei um die Bewahrung ihrer Glaubwürdigkeit – und damit um nichts weniger als ihre gesellschaftliche Relevanz. Jürgen Kaube, Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung, Christoph Kucklick, GEO-Chefredakteur, und Thomas de Buhr, Managing Director Twitter Deutschland, stehen für unterschiedliche journalistische Konzepte und beleuchten im Podiumsgespräch das Spannungsfeld zwischen klassischem Qualitätsjournalismus und digitaler Realtime-Information, seriöser Berichterstattung und frei erfundenen Nachrichten.

Dirk Ahlborn

Das disruptive Innovationsprojekt

Ein Verkehrsmittel, das seine Passagiere in 30 Minuten von München nach Berlin transportiert, beeinflusst nicht nur die Art des Reisens, sondern das ganze Leben. Dirk Ahlborn, CEO von Hyperloop Transportation Technologies, will für Tesla-Chef Elon Musk den Hyperloop, einen futuristischen Highspeed-Superzug bauen – und damit neue Maßstäbe in Sachen Mobilität setzen. Der in Deutschland geborene Manager skizziert den Weg von der Vision zu einem erfolgreichen Geschäftsmodel. Und analysiert, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, um spektakuläre Innovationsprojekte wie den Hyperloop Realität werden zu lassen.

Alexander Nix

Der digitale Masterplan

Wie bringt man seine Botschaften treffsicher zu jedem einzelnen Menschen? Alexander Nix, CEO von Cambridge Analytica, setzte im US-Wahlkampf auf Big Data – und gewann: Er gilt als Präsidenten-Macher und wird aktuell als einer der meist gehypten Marketingstrategen weltweit gehandelt. Die Datenanalyse wird immer schneller und die Möglichkeiten, Big Data zu nutzen, werden immer umfänglicher. In seinem Vortrag erklärt der Brite, was diese Entwicklungen für die Zukunft des Marketing bedeuten.

Marianne Bullwinkel

Kreativer Geist

Mit innovativen Features wie Storys, Geofiltern und Linsen begeistert die Instant Messaging App „Snapchat“ weltweit 166 Millionen User täglich. Die erfahrene Medienmanagerin Marianne Bullwinkel, Country Manager DACH Snap, wechselte im Mai dieses Jahres von Facebook zu dem US-Start-up und wird dort das Geschäft im deutschsprachigen Raum aufbauen. Wie behauptet man sich auf einem hochdynamischen Markt gegen weit größere Konkurrenten und besteht im Kampf um Werbebudgets? Wie überzeugt man User und Marketer, der App mit dem Geist-Logo auch auf Dauer die Treue zu halten? Beim Innovationstag gibt die Chef-Snapchatterin Einblicke in eine der aktuell spannendsten Aufgaben der Social-Media-Branche.

Karl-Theodor zu Guttenberg

Der Polit-Charismatiker

Seine Karriere zum Superstar der Bundespolitik verlief rasant und endete jäh. Nach dem Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers zog Karl-Theodor zu Guttenberg vor sechs Jahren in die USA. Dort gründete er die Beratungs- und Investment-Firma Spitzberg Partners, New York, und leitet am Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington eine Initiative, die den transatlantischen Dialog fördert. Seit 2015 gehört „KT“ zum Kompetenzteam der CSU für die bayerischen Landtagswahlen 2018. Ein Signal für eine baldige Rückkehr? Im Interview analysiert der viel gefragte Redner und Berater den Ausgang der Bundestagswahl, schildert seine Erfahrungen hinsichtlich der kriselnden Beziehungen zwischen den USA und Europa und wirft einen Blick in die Zukunft Europas.

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